Management Summary
Die Personalbeschaffung steht 2026 vor verschiedenen Herausforderungen und Fragen: Wie soll Digitalisierung im Recruiting eingesetzt werden. In vielen Bereichen bestimmt der Fachkräftemangel die Wachstumschancen. Ineffiziente Bewerungs-Prozesse verursachen rückläufige Bewerbungen, Ghosting, Abspringer und SPAM-Bewerbungen. Gleichzeitig ist in den HR Abteilungen eine tief verwurzelte Skepsis gegenüber Künstlicher Intelligenz. Nur 14% der Recruiting-Teams nutzen KI systematisch im Screening-Prozess. Aber: traditionelle Methoden sind zu langsam für den modernen Talentmarkt – ein Paradigmenwechsel ist überfällig. Ein „Weiter So“ ist ausgeschlossen.
Dieses Whitepaper zeigt einen klaren Leitfaden: Recruiting in zwei Phasen aufteilen – die KI-gesteuerte Kontaktphase übernimmt agentische KI vollständig: KO-Kriterienprüfung, Unterlagensammlung, Plausibilitätschecks, Interesse und Reaktivität werden automatisiert geprüft. Erst wenn ein Lead alle Grundvoraussetzungen erfüllt, wird eine formale Bewerbung generiert und an menschliche Recruiter:innen übergeben. Die menschliche Auswahlphase widmet sich dann Kompetenzbewertung, Teamfit und Attitude – Bereiche, in denen KI ihre Grenzen erreicht.
Konkrete Ergebnisse sprechen für sich: Nutzer von solcher KI sparen 80% der Zeit bis zum ersten Gespräch (40 Stunden/Stelle), reduzieren Ghosting und SPAM-Bewerbungen um 60% und steigeren die Bewerberqualität durch strukturierte Vorfiltration. Bei 1.350 € Ersparnis pro Stelle amortisieren die Lösungen schnell. Der Ansatz ist DSGVO-, AGG- und EU AI Act-konform durch vollständige Transparenz gegenüber Talenten und internen Teams und durch konsequenten menschliche Oversight.
Dieses Whitepaper liefert Recruiting-Abteilungen einen pragmatischen Fahrplan: Was KI heute verantwortbar leisten kann, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen und wie die Umsetzung Schritt für Schritt gelingt. Unternehmen, die frühzeitig umsteigen, sichern sich einen entscheidenden Vorsprung im Talentwettbewerb.